Zügelastrild, Prachtfinken-Lexikon

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Zügelastrild (Estrilda rhodopyga)






Bilder: UweH




1. Erscheinungsbild


Das Gefieder des Zügelastrilden ist überwiegend von einem warmen Braunton.
Die Kehle ist heller braun gefärbt. Den Namen hat er von dem roten Zügel, der am oberen Schnabelansatz anfängt,
über das Auge bis zum Nacken verläuft. Das Rot findet sich ebenfalls auf den Flügeln und auf der Schwanzfeder.
Die Hennen sind, im Gegensatz zum Hahn, etwas matter gefärbt, der Zügel ist etwas heller rot.


2. Verbreitung und Lebensraum


Der Zügelastrild gehört zu den afrikanischen Prachtfinken und kommt dort im Osten des Kontinents vor.
Er sieht dem Grauastrild sehr ähnlich. Er kommt in Schwärmen vor, in der Brutzeit findet man ihn paarweise.
Er bewohnt sowohl die Ebenen, da bevorzugt die trockenen, dicht mit Büschen bewachsenen Steppen, als auch das Gebirge.
Diese Art gilt eher als scheu.


3. Haltung und Fütterung


Haltung nur in großen, dicht bewachsenen Volieren mit viel Gras und dichtem Gebüsch,
in das sich die Vögel zurückziehen können.Die Nahrung besteht aus Grassamen und Krautsamen.
Während der Brutzeit ist Lebendfutter, wie kleine Insekten, sehr wichtig.


4. Zucht / Zuchtbericht


Der Hahn macht die Halmbalz, wie viele andere Prachtfinkenhähne auch.
Das Nest findet sich bevorzugt am Boden in dichten Grasbüscheln oder niedrigen, dichten Büschen.
Es besitzt eine lange Einschlupfröhre. Als Nistmaterial werden lange Halme, Fasern von Pflanzen und Federn benutzt.
Beide Elterntiere beteiligen sich am Nestbau. Bei dieser Art findet sich auf dem eigentlichen Nest auch ein sog.
Hahnennest. Das Gelege besteht aus durchschnittlich 4 Eiern, die 2 Wochen lang bebrütet werden.
Beide Eltern füttern die Jungen, die nach ca 3 Wochen ausfliegen.
Sie werden aber noch eine Weile von den Altvögeln weiter betreut.




Autor: Finkenfreundin





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