Zeresamadine, Prachtfinken-Lexikon

Prachtfinken-Lexikon Auroraastrild Bambuspapageiamadine Bandamadine Bengalus Schmetterlingsfink Binsenastrild Blasskopfnonne Blaugrüne Papageiamadine Blaukopfschmetterlingsfink Borneo-Bronzemännchen Braunbrustschilffink Buntastrild Buntkopf Papageiamadine Diamantfink Dickschnabelnonne Dornastrild Dreifarbige Papageiamadine Dreifarbennonne Dybowski Tropfenastrild Elfenastrild Grauastrild Gelbbauchastrild Gelber Schilffink Gemalte Amadine Glanzelsterchen Goldbrüstchen Gouldamadine Granatastrild Grünastrild Grüner Tropfenastrild Gürtelgrasamadine Hadesnonne Japanische Mövchen Javabronzemännchen Karmesinastrild Lauchgrüne Papageiamadine Malabarfasänchen Maskenamadine Muskatfink Nonnenastrild Olivastrild Orangebäckchen Peales Papageiamadine Perlhalsamadine Prachtnonne Riesenelsterchen Reichenows Bergastrild Reisfink Ringelastrild Rotbrustsamenknacker Roter Tropfenastrild Rotköpfige Papageienamadine Rotkopfamadine Rotmaskenastrild Rotschwanz Schönbürzel Salvadoris Bergastrild Schildnonne Schwarzbauchamarant Schwarzkopfnonne Senegalamarant Silberschnäbelchen Sonnenamadine Spitzschwanzamadine Sumpfastrild Timor-Reisfink Timor-Zebrafink Tüpfelastrild Veilchenastrild Wachtelastrild Weißbrustnonne Weisskopfnonne Weißscheitelnonne Weißwangenastrild Wellenbauch-Bronzemännchen Wellenastrild Zebrafink Zeresamadine Zügelastrild Zwergelsterchen

Zeresamadine (Aidemosyne modesta)




Bilder: Eddy und Roy (Blacky)




1. Erscheinungsbild


Die Geschlechter sind gut zu unterscheiden. Der Hahn hat eine intensiv rotbraungefärbte
Kopfplatte und einen kleinen schwarzen Latz an der Kehle. Die Brust hat seitlich ein Wellenmuster, das zur Mitte hin aufhört.
Der Rücken ist braun befiedert, die Federn auf den Flügeln weisen weiße Spitzen auf.
Das Weibchen ist deutlich blasser gefärbt mit weniger ausgeprägtem Wellenmuster. Die Kehle hat einen weißen Fleck.
Die Vögel werden gute 11cm lang und gehören zu den mittelgroßen Prachtfinken.


2. Verbreitung und Lebensraum


Die Zeresamadine kommt in Australien vor und zwar im östlichen inneren Teil und zieht sich ein Stück weiter südlich.
Sie trinkt sehr viel und ist daher immer in der Nähe von Wasserstellen anzutreffen. In Dürrezeiten zieht sie weiter,
oft auch über längere Strecken. Sie bewohnt das Grasland, Buschgegend und die Savanne.
Sie ist ein Schwarmvogel und lebt nur in der Brutzeit paarweise.


3. Haltung und Fütterung


Diese Art ernährt sich von Samen aus Gräsern und anderen Sämereien.
Die Samen werden teilweise direkt aus den Rispen gepickt. Auch kleine Insekten werden gerne genommen.


4. Zucht / Zuchtbericht


Der Hahn betreibt die sogenannte Halmbalz, indem er einen Grashalm in den Schnabel nimmt und vor dem Weibchen damit auf und ab hüpft.
Das Nest wird nur etwas über dem Boden erreichtet, entweder in dichtem Gebüsch oder auch in dichten Grasbüscheln. Es hat eine kugelige Form.
Als Nistmaterial werden Halme, Fasern, Federn genommen.
Das Gelege besteht aus bis zu 5, selten 6 oder 7 Eiern, die knapp 2 Wochen bebrütet werden.
Nach gut drei Wochen verlassen die Jungvögel das Nest. Sie werden hauptsächlich mit kleinen Insekten gefüttert.






Autor:Finkenfreundin





Zum Forum:

Prachtfinken-Freunde