Schildnonne, Prachtfinken-Lexikon

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Schildnonne (Lonchura ferruginosa)




Bild: Jörg Westphal
(Das Team bedankt sich für die freundliche Unterstützung)




1. Erscheinungsbild


Stirn und Kopf der Schildnonne ist weiß, die Kehle und Hals sind schwarz.
Das restliche Gefieder ist kastanienbraun.


2. Verbreitung und Lebensraum


Lebt in den Graslandschaften und Reisfeldern von Java und Bali auf Höhen bis auf 1550 m NN
Wird oft als Reis-Schädling bezeichnet.


3. Haltung und Fütterung


Haltung in großen Volieren mit gut bepflanzten Ecken,
Der Vogel wird nie richtig zahm, eignet sich für Gemeinschaftsvolieren mit anderen Artgenossen.


Fütterung ähnlich wie bei der Schwarzbauchnonne.
Exotennmischung mit erheblichen Anteil an Glanz und Silberhirse, Grünfutter, Mineralien.
Für die Aufzucht halbreife Sämereien, Eifutter, Keimfutter.


4. Zucht / Zuchtbericht


Äußerst selten nachgezogene Art.
Gelege besteht aus ca. 4 Eiern, Brutdauer 14 bis 15 Tage. Ausfliegen nach max. 25 Tagen.
Nach dem Ausfliegen werden die Jungvögel die weiteren 21 Tage gefüttert.
Die Mause ist nach 6 Monaten kompl. Abgeschlossen.
Autor: Eddy


Quellen:
„Prachtfinken Australien, Ozeanien, Südostasien" J. Nicolai, J. Steinbacher /Ulmer Verlag





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