Rotkopfamadine, Prachtfinken-Lexikon

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Rotkopfamadine (Amadina erythrocephala), auch Paradiesamadine






Foto: Andreas und Eddy


1. Erscheinungsbild


Rotkopfamadinen ist mit 14cm Länge eine große Prachtfinkenart.
Die Kopffarbe der Amadine ist rot, der Körper ist grau-braun.
Die Brust, Bauch und die Seiten sind mit weißen, schwarz eingerahmten Flecken versehen,
auch die Flügel besitzen diese Punkte, jedoch viel kleiner. Hier spricht der Fachmann über Tropfenflecken.
Das Weibchen zeichnet keine rote Maske aus. Der Kopf erscheint eher Grau-Braunfarbend.
Die weiße Befleckung ist weniger ausgeprägt und kleiner ausfallend als bei dem Männchen.


2. Verbreitung und Lebensraum


Süd- und Südwestafrika sind die Heimat der Rotkopfamadine. Die Art ist auch als Wander- Nomaden-Prachtfink genannt.
In der Brutzeit besiedelt hauptsächlich wassernahe Gebiete, sonst auch in Steppen und Wüstenregionen zu finden.


Viele Bilder aus der wildlebenden Rotkopfamadinen sind meistens in der Kalahari aufgenommen worden.
Kleine aber dicht bewachsene Stellen, kleine Baumgruppen sind gern genommenes Zuhause.
Schwarmvogel mit großer Bindung an seine Artgenossen. Menschenscheu.


3. Haltung und Fütterung


Haltung in geräumigen Volieren ist sehr wichtig. Gute Bepflanzung für genügend Versteckmöglichkeiten anbieten.
Haltung mehrere Exemplare ist vorteilhaft für das ausgeprägte soziale Verhalten der Vögel.
In der Zucht und Brutzeit kann bei zu wenig Platz zur Zankereien kommen.


4. Zucht / Zuchtbericht


Gelege im Durchschnitt ca. 5 Eier, aber auch 7 oder nur 3 sind keine Seltenheit.
Brutdauer ca. 13 Tage. Nestlingszeit 23 - 25 Tage. Nach 20 -22 Tagen sind die JV selbstständig.





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