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Reichenows Bergastrild (Cryptospiza reichenovii)
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Bilder: H.Kurt und UweH
1. Erscheinungsbild
11 cm groß. Gefiederfarbe ist graugrün, die Flügeldecken, der Bürzel, der Rücken, Oberschwanz und die Flanken rot gefärbt. Schwanzfedern und Schwingen haben eine braune bis schwarz-braune Farbe. Augen sind mit roten Liedringen eingefasst. Die Weiblichen Vertreter der Art besitzen keine rote Maske die Liedringe sind auch nicht rot, das Weibchen zeigt auf den Stellen ein blasses Gelb.
2. Verbreitung und Lebensraum
die Unterart Cryptospiza reichenovii reichenovii ist im Südwesten Kameruns zu finden, natürlich wie der Name das bezeichnet in den Bergen. Die Unterart Cryptospiza reichenovii australis hat seine Heimat in Tansania, Zaire und Uganda, die letzte Unterart Cryptospiza reichenovii homogenes ist auch die größte, zwar nur um ca. 1 cm, also um die 12 cm, aber immerhin. Beheimatet ist sie in Mosambik und Simbabwe. Alle Unterarten beheimaten die afrikanischen Bergwälder in den bedeutenden Höhen von bis zu 2400m. Ist meistens paarweise in dichtem Gebüsch, auf dem Waldweg oder Lichtung zu sehen.
3. Haltung und Fütterung
Haltung in geräumigen Volieren. Gute Bepflanzung sorgt für wichtige Verstecke und bietet so wichtige Klettermöglichkeiten, Boden mit Walderde und gute Bademöglichkeit sollen nicht fehlen. Sehr friedliche Art! Eine Exotenmischung als Grundnahrung. Große Hirsensorten im Speiseplan sind sehr willkommen. Auch animalisches Futter steht hoch im Kurs.
4. Zucht / Zuchtbericht
Balzt auf dem Boden oder Zweigen. Ein Halmbalzer begleitet mit Tanz und Gesang, das Weibchen singt nicht. Gelege besteht aus 4 bis 6 Eiern. Brutdauer 13-14 Tage. Nach weiteren 3 Wochen verlassen die JV das Nest. Nach nächsten 21 Tage sind die Vögel selbstständig.
Besonderheit: 3 Unterarten
1. Cryptospiza reichenovii reichenovii 2. Cryptospiza reichenovii australis 3. Cryptospiza reichenovii homogenes
Autor: Eddy
Quellen/Belege: Horst Bielfeld : Das Prachtfinken Buch, Ulmer Verlag, ISBN 978-3-8001-7327-3
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