Perlhalsamadine, Prachtfinken-Lexikon

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Perlhalsamadine (Lonchura griseicapilla) oder (Odontospiza caniceps)




Bilder: H.Kurt und Roy (Blacky)




1. Erscheinungsbild  


Eine Größe von ca. 12cm und Gewicht von max. 12 Gramm .
Eine bräunlich-weinrote Flügeldecke und Rücken, die Brust weist einen hellen, rostbraunen Ton auf,
der weitgehend an der Bauchpartie sichtbar heller wirkt. Kopf und Hals/Nacken grau mit unzähligen weißen Punkten (Perlen) gezeichnet.
Diesem Muster verdankt die Perlshalsamadine seinen Namen.
Der Schnabel ist Graphitfarnend, die Augen dunkelbraun.


2. Verbreitung und Lebensraum


Ostafrika ist die Heimat der Perlhalsamadine, dort lebt der Prachtfink in dichtem Gebüsch in der Nähe des Wassers.
Wassernähe im Lebensraum der Prlshalsamadinen ist von großer Bedeutung.
Bewohnt höhere Regionen der Ostafrikanischen Landschaft.


3. Haltung und Fütterung


Kein Problemvogel für Gemeinschaft-Volieren. Sehr friedlicher Genosse.
Bevorzugt werden große Volieren mit vielen Versteckmöglichkeiten, aber auch genügend Flugraum.
Als Futter wird Prachtfinkenmischung mit Wildsamen gereicht. In der Zucht/Brut-Phase auch animalisches Futter.


4. Zucht / Zuchtbericht


Gelege besteht max. aus 5 Eiern. Brutdauer 14-15 Tage. Flüge nach ca. 24 Tagen.


Besonderheit:
Der lateinische Name Odontospiza caniceps wurde durch Lonchura griseicapilla ersetzt.
In vielen Schriftstücken und Berichten ist aber noch der alte Name Odontospiza caniceps verwendet.
Der neue Odontospiza caniceps basiert auf der späteren Zuordnung zur den Bronzemännchen.


Als ob das mit den Namen nicht genug wäre,
hat Perlhalsamadine auch in dem Deutschsprachigem Raum mehrere Namen,
so z.B. Grauköpfiges Silberschnäbelchen oder Grauköpfiges Elsterchen sind sehr häufig zu lesen oder hören.


Perlshalsamadinen haben keine Unterarten.  





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