Lauchgrüne Papageiamadine, Prachtfinken-Lexikon

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Lauchgrüne Papageiamadine (Erythrura prasina)




Bilder: Karl-Heinz Wörz http://www:woerz-prachtfinkenzucht.homepage.t-online.de






1. Erscheinungsbild


Hahn und Henne sind gut zu unterscheiden. Der Hahn ist am Kopf und an der Kehle blau gefärbt,
Hinterkopf, Nacken und Rücken sind grün. Die Brust ist leuchtendrot gefärbt, seitlich rotbraun.
Schnabel und Augen sind schwarz.
Die Henne ist weniger farbenprächtig: das Blau am Kopf ist matter und weniger vorhanden, der rote Brustfleck fehlt.
Sie werden ca 14cm lang und wiegen um die 11 Gramm und gehören damit zu den großen Prachtfinkenarten.


2. Verbreitung und Lebensraum


Diese wunderschön gefärbte Amadinenart lebt auf Java, Borneo, Sumatra und Thailand.
Sie lebt dort eher in der bergigen Gegend, in Wäldern und in Dickichten.
Über die genaue Lebensweise ist nicht allzu viel bekannt.


3. Haltung und Fütterung


Die Ernährung besteht wohl zum großen Teil aus Reiskörnern.
Aber auch Grasamen und andere Sämereien werden angenommen.
Besonders Samen vom Bambus wird gerne gefressen.


4. Zucht / Zuchtbericht


Brutbeginn ist der Anfang der Regenzeit. Das Männchen führt die sog. Halmbalz auf.
Nester wurden sowohl kurz über dem Boden als auch in hohen Bäumen gefunden.
Sie sind kugelig und haben einen seitlichen Eingang. Als Nistmaterial dienen Pflanzenfasern, Federn, Moose und Halme.
Der Hahn schleppt das Material heran, das dann vom Weibchen verbaut wird.
Das Gelege besteht durchschnittlich aus 4 Eiern.
Nach knapp 2 Wochen schlüpfen die Küken und verbleiben weitere knappe 3 Wochen im Nest.
Nach dem Ausfliegen werden die Jungvögel noch bis zu zwei Wochen von den Eltern weiter versorgt.
Die Jugendmauser ist mit 3 Monaten abgeschlossen.


Sonstiges: neigt, im Gegensatz zu anderen Papageiamadinenarten nicht zur Verfettung; sie braucht eine sehr warme Umgebung, möglichst über 22 Grad.


Autor: Finkenfreundin




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