Granatastrild, Granatfink, Prachtfinken-Lexikon

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Granatastrild (Uraeginthus granatina) auch Granatfink genannt.






Bilder: Amarant67




1. Erscheinungsbild


Ein kräftig roter Schnabel, Kinn schwarz. Leuchtende, lilafarbende Wangen.
Braun/Kastanienbraunes Gefieder am Bauch, Brust und am Oberkörper.
Die Flügel etwas heller und nicht so deutlich Braun. Bürzel ist braun, Unterschwanzdecke schwarz.
Weibchen ist ähnlich wie das Männchen gefärbt nur bedeutend heller.


2. Verbreitung und Lebensraum
Südliches Afrika, die Verbreitungsgebiete strecken sich von Südafrika bis nach Angola.
Anzutreffen ist die Art in kleineren Gruppen oder paarweise.
Akazienwälder und Gebüsche ist ein willkommender Aufenthaltsort.
Während der Nahrungssuche oft auf dem Boden vorzufinden.


3. Haltung und Fütterung


Kein „Anfängervogel"! Große, gut bepflanzte Volieren mit genügend Flugraum.
Sehr wärmeliebend, Haltung nicht unter 20°C. Vergesellschaftung mit blauen- oder lilafarben befiederten Vögeln stimmt die Art sehr aggressiv.
Nahrung: in der Natur sind die Wildsamen ein Hauptbestendteil der Nahrung,
aber auch Früchte und animalisches Futter stehen auf dem Speiseplan.
In der Volieren-Haltung: Astrilden-Mischung, Wildsamen, verschiedene Hirsen,
auch in halbreifem Zustand. Grünfutter in einer Form von: Vogelmiere, Löwenzahn oder Hirtentäschel.
Animalisches Futter: Pinkys, Mehlwürmer, Ameisenpuppen.


4. Zucht / Zuchtbericht


Ein „Halmbalzer" Als Nistmaterial werden Gräser und Kokosfaser benutzt und verbaut.
Gelege max. fünf Eier, Brutdauer ca. 13 Tage, beide Elterntiere Brüten.
Nach 18 bis max. 20 Tagen fliegen die Jungvögel aus dem Nest. Zucht- und Bruttemperatur 25°C!
Beringen am 9-ten Tag, Ring-Größe = 2,5mm


Besonderheit:
3 Unterarten:


1. Uraeginthus granatinus granatinus
2. Uraeginthus granatinus retusus
3. Uraeginthus granatinus siccatus


Autor: Eddy



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