Gelber Schilffink, Gelbnonne, Prachtfinken-Lexikon

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Gelber Schilffink (Munia flaviprymna), auch Gelbnonne






1. Erscheinungsbild


Auf den ersten Blick lassen sich die Geschlechter nicht unterscheiden.
Weibchen haben manchmal einen dunkleren Kopf.
Sichere Unterscheidung ist nur durch den gesang der Hähne erkennbar.
Ansonsten haben die gelben Schilffinken einen hellgrauen Kopf.
Der Bauch und die Brust sind gelblich gefärbt. Rücken und Flügel sind rostbraun gefärbt.
Mit 11cm Körperlänge gehört diese Finkenart zu den mittelgroßen Prachtfinken.


2. Verbreitung und Lebensraum


Diese Finkenart lebt im Norden und Westen Australiens. Sie leben in Schwärmen,
die recht groß sein können oder aber auch aus nur wenigen Vögeln gestehen können.
Sie bewohnen hauptsächlich dort Gebiete, in denen Gewässer vorkommen. Sie leben oft mit Braunbrustnonnen zusammen.


3. Haltung und Fütterung


Sie ernähren sich hauptsächlich von Hirsearten, Grassamen, aber auch kleine Insekten werden aufgenommen.
Besonders während der Aufzuchtzeit der Jungen wird verstärkt tierische Nahrung aufgenommen.


4. Zucht / Zuchtbericht


Nester werden in Büschen von beiden Elternteilen gebaut. Das Nistmaterial besteht aus Halmen, Gräsern, Federn und Pflanzenteilen.
Nach knapp 2 Wochen schlüpfen die Küken, die von beiden Eltern gefüttert werden.
Nach gut drei Wochen fliegen die Jungvögel aus und sind nach weiteren 2 Wochen selbständig.
In der Zwischenzeit werden sie von den Altvögeln weiter gefüttert.


Autor: Finkenfreundin



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