Dickschnabelnonne, Prachtfinken-Lexikon

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Dickschnabelnonne (Munia grandis)






Bild: Roy „Blacky"


1. Erscheinungsbild


Hals und Kopfpartie sind schwarz.
Das restliche Gefieder hat eine dunkelbraune Färbung.
Die Oberschwanzdecke und Bürzel sind orange-gelb.
Der Schnabel hat eine Silbergraue Farbe


2. Verbreitung und Lebensraum


Verbreitet im Mittelgebirge Ost-Neuguineas. Bewohnt Graslandschaften, überflutete Schilfgebiete
und von Menschen erschlossene Plantagen und Gartenanlagen. Zu sehen auf Höhen bis zu 1300m NN.
Lebt in Schwärmen von bis zu 300 Stück.


3. Haltung und Fütterung


Haltung am besten in einer Gruppe, anfangs ein sehr scheuer Vogel.
Selten aggressiv gegenüber andere Prachtfinken.
Große Volieren sind mit Schilf und Ästen auszustatten.
Haltung nicht unter 18°C


Bevorzugt hoch angebrachte Futterplätz mit Exotenmischung und Wildsamenmischung.
Animalische Kost wird nicht sofort angenommen, nach der Eingewöhnung werden Mehlwürmer bevorzugt.
Keimfutter und halbreife Sämereien. Grünfutter, Mineralien und Vitaminen.


4. Zucht / Zuchtbericht


Zucht als nicht einfach einzustufen. Oft werden wegen kleinste Störungen die Nester verlassen.
Erst wenn der Mensch die Zuchträume verlässt wird das Brutgeschäft fortgesetzt.
Gelingt die Zucht, dann werden die Jungvögel nach 3 Wochen das Nest verlassen.
in den ersten 3 Tagen suchen die JV das Nest immer wieder auf. Nach 14 Tagen sind die Vögel selbstständig.
Nach 4 Monaten ist die Jugendmause abgeschlossen.
Durch das schreckhafte Verhalten verletzen sich die Jungvögel oft an dem Volierengitter oder an
den verschiedenen Gegenständen, deswegen sind große Flugvolieren als optimale Unterbringung zu sehen.


Besonderheit:
Sehr schreckhaft
Enormer Krallenwachstum


Man unterscheidet 6 Unterarten:


Munia nigerrima
Munia forbesi
Munia grandis heruni
Munia grandis destructa
Munia grandis ernesti
Munia grandis grandis




Autor: Eddy


Quellen:
„Das Prachtfinkenbuch" von H. Bielfeld aus dem Ulmer-Verlag
„Prachtfinken Australien, Ozeanien, Südostasien" von J. Nicolai, J. Steinbacher aus dem Ulmer-Verlag



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