Blaukopfschmetterlingsfink, Blaukopfastrild, Prachtfinken-Lexikon

Prachtfinken-Lexikon Auroraastrild Bambuspapageiamadine Bandamadine Bengalus Schmetterlingsfink Binsenastrild Blasskopfnonne Blaugrüne Papageiamadine Blaukopfschmetterlingsfink Borneo-Bronzemännchen Braunbrustschilffink Buntastrild Buntkopf Papageiamadine Diamantfink Dickschnabelnonne Dornastrild Dreifarbige Papageiamadine Dreifarbennonne Dybowski Tropfenastrild Elfenastrild Grauastrild Gelbbauchastrild Gelber Schilffink Gemalte Amadine Glanzelsterchen Goldbrüstchen Gouldamadine Granatastrild Grünastrild Grüner Tropfenastrild Gürtelgrasamadine Hadesnonne Japanische Mövchen Javabronzemännchen Karmesinastrild Lauchgrüne Papageiamadine Malabarfasänchen Maskenamadine Muskatfink Nonnenastrild Olivastrild Orangebäckchen Peales Papageiamadine Perlhalsamadine Prachtnonne Riesenelsterchen Reichenows Bergastrild Reisfink Ringelastrild Rotbrustsamenknacker Roter Tropfenastrild Rotköpfige Papageienamadine Rotkopfamadine Rotmaskenastrild Rotschwanz Schönbürzel Salvadoris Bergastrild Schildnonne Schwarzbauchamarant Schwarzkopfnonne Senegalamarant Silberschnäbelchen Sonnenamadine Spitzschwanzamadine Sumpfastrild Timor-Reisfink Timor-Zebrafink Tüpfelastrild Veilchenastrild Wachtelastrild Weißbrustnonne Weisskopfnonne Weißscheitelnonne Weißwangenastrild Wellenbauch-Bronzemännchen Wellenastrild Zebrafink Zeresamadine Zügelastrild Zwergelsterchen

Blaukopfschmetterlingsfink (Uraeginthus cyanocephalus) auch Blaukopfastrild






Bilder: Franky68




1. Erscheinungsbild


Bei Hahn und Henne kein roter Ohrfleck
wie beim Schmetterlingsastrilden.
Der Hahn ist dem Blauastrilden ähnlich aber der ganze Oberkopf
von der Stirn bis zum Genick sowie die Kopfseiten, Kehle, Kropfgegend und die
Körperseiten sind himmelblau.
Die Farbe ist lebhafter als beim Blauastrilden. Das Braun
der Oberseite ist lebhaft und gelblich.
Die Unterschwanzdecke ist nicht so blass wie bei den
verwandten Arten. Das Auge ist rötlich
und der Schnabel ist lebhafter rot als bei dem Schmetterlingsastrild
oder dem Blauastrild.
Die Henne ist am Oberkopf nur an der Stirn blau, ansonsten braun,
zuweilen ganz ohne Blau am Oberkopf. Auch an den Körperseiten nur wenig Blau.


2. Verbreitung und Lebensraum


Äthiopien, Kenia, Somalia und Tansania sind die Heimat der Blaukopfschmetterlingsfinken.
Hält sich in nicht zu dicht bewachsenen Regionen in der Näher verschiedene Gewässer.
Anzutreffen in kleinen Gruppen und paarweise in Höhen bis zu 2000m.


3. Haltung und Fütterung


Gleich wie Schmetterlingsfink/Schmetterlingsastrild (Uraeginthus bengalus)Schmetterlingsfinken
sind friedliche Vögel und lassen sich gut in großen Käfigen oder in Gemeinschaftsvolieren halten.
Futter Schmetterlingsfinken fressen alle möglichen Grassamen auch in gekeimten Zustand. Besonders Hirse mögen sie.
Zur Aufzucht der Jungen benötigen sie ein abwechslungsreiches Angebot an Lebendfutter,
da sie in den ersten Lebenstagen fast ausschließlich tierische Nahrung gefüttert werden




4. Zucht / Zuchtbericht


Halmbalzer. Gelege max. 6 Eier. Brutdauer 14 Tage. Nach 19 Tagen fliegen sie aus dem Nest.


Von dieser Art gibt es keine Unterarten.


Zuchtbericht über die Blaukopfschmetterlingsfinken von Dieter Holzer:
Verlinkung mit freundlicher Genehmigung von D. Holzer

>> Link zum Zuchtbericht über die Blaukopfschmetterlingsfinken von Dieter Holzer <<



Zum Forum:

Prachtfinken-Freunde